ePrix Mexiko 2020: Pole für Lotterer, Sieg für Evans

ePrix Mexiko 2020: Pole für Lotterer, Sieg für Evans

Es schaute aus deutscher Sicht verdammt gut aus beim ePrix Mexiko 2020: Lotterer stellte seinen Porsche auf Pole. Um den Sieg konnte der Le Mans-Sieger dann aber nicht mitreden, dieser ging an Evans.

Den ersten Schock gab es bereits im freien Training. Daniel Abt krachte in die Barrieren und wurde daraufhin mit dem Heli ins Krankenhaus geflogen. Dort gab es Gott sei Dank Entwarnung, keine Verletzungen. Ursache war übrigens ein simples Software-Problem, weswegen der Abt-Audi nicht bremsen konnte.

In der Quali drehte dann Andre Lotterer auf. Erste Pole Position in der Formel E für Porsche, womit der ePrix Mexiko 2020 durchaus in die Geschichte eingeht. Ebenfalls stark: Wehrlein, der seinen Mahindra auf P3 stellte. Doch der Deutsche wurde – wie sein Teamkollege d’Ambrosio – um 40 Plätze strafversetzt. Grund: ein zweimaliger Wechsel des Getriebe. Die Top 10 in der Startaufstellung hießen daher Lotterer vor Evans, de Vries, Buemi, Bird, Müller, Frijns, Vergne, das Costa und Vandoorne.

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Lotterer versemmelt erste Kurve…

Beim Start kam Lotterer eigentlich gut weg, doch in der ersten Kurve war Evans innen – und nach einem leichten Kontakt vorbei. Für den Porsche-Fahrer kam es sogar noch schlimmer. Kurz darauf waren obendrein de Vries und Buemi vorbei. Lotterer war somit nur noch Vierter. Wenig später kassierte dann Buemi de Vries, das war P2. Lotterer und Bird zogen nach, de Vries somit nur noch Fünfter. Dann krachte es in Kurve eins, Müller (P6) knallte in die Mauer. So gab es erst Gelb, dann sogar das Safety Car.

Die Top 10 hießen derweil: Evans, Buemi, Lotterer, Bird, Frijns, de Vries, Vergne, da Costa, Mortara sowie Vandoorne. Nach rund sechs Minuten gaben die Stewards wieder grün. Evans blieb vorn, Lotterer hatte dagegen Bird im Nacken. Wenig später war es so weit: Bird schnappte sich den Porsche mit einem Top-Manöver im Stadion. In Kurve eins zog außerdem Frijns an Lotterer vorbei. De Vries rutschte ebenfalls durch.

Prix Mexiko 2020: Massa raus, Lotterer raus

Schon gab es wieder gelb, Massa stellte seinen Renner mit einem Schaden vorn links im Notausgang ab. Evans führte mit knapp zwei Sekunden Vorsprung, Buemi musste sich Bird erwehren. Di Grassi schnappte sich Vandoorne auf P11. Dann wurde es wieder spektakulär: Lotterer raste mit sprichwörtlich wehenden Fahnen durch das Feld. Eine Werbebande hatte sich in seinem Porsche verfangen und flatterte munter im Fahrtwind. Schlimmer war allerdings der Flügelschaden vorn rechts. Lotterer konnte seinen Renner kaum noch auf der Strecke halten, ein Konkurrent nach dem anderen ging vorbei. Ein Replay klärte auf: Lotterer war mit einem Mercedes kollidiert.

Vorn an der Spitze übernahm derweil Bird P2 von Buemi. Den nächsten großen Aufreger lieferten ein paar Minuten später da Costa und de Vries. Die zwei balgten sich um P4 und rasten auf letzter Rille auf die Kurve zu. Bei de Vries blockierten die Räder, der Mercedes-Junior krachte in Frijns. Dieser drehte sich um 180 Grad, de Vries schlitterte in die Bande. An der Spitze ging es ebenfalls heiß her. Da Costa schnappte sich erst Vergne, dann obendrein Buemi. Das war P3. Still und leise hatte sich zudem Sims auf P7 gemogelt.

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Mitch Evans rast als Erster ins Ziel…

Evans lag derweil über vier Sekunden in Front. Das schaute gut aus für den Neuseeländer. Schon brach das letzte Drittel an, 15 Minuten standen noch auf der Uhr. Bird nutzte den Attack Mode, lag allerdings immer noch gute 3,5 Sekunden zurück. Dafür hatte der Brite wiederum vier Sekunden Vorsprung auf Buemi, der sich P3 von da Costa zurückgeholt hatte. Dieser hing Buemi aber direkt im Heck. Ebenso wie Vergne gab da Costa die Hoffnung auf das Podium beim ePrix Mexiko 2020 nicht auf.

Apropos: Vergne und da Costa schenkten sich nichts. Erst überholte Vergne da Costa, dann wieder da Costa Vergne. Derweil stand Ma in der Mauer, Aus für den Chinesen. Kurz darauf war da Costa an Buemi vorbei, das war P3. Mehr noch: Der Portugiese blies zur Jagd auf Bird. Dieser aktivierte seinen Attack Mode, womit da Costa tatsächlich dran war. Dann verbremste sich Bird und krachte in die Mauer, da Costa war Zweiter. Bird konnte zwar weiterfahren, war aber nur noch 16. Schon brach die letzte Runde an, Evans gewann den ePrix Mexiko 2020. Ebenfalls auf dem Podium: da Costa und Buemi. Ferner in den Top 10: Vergne, Sims, di Grassi, Rowland, Mortara, Calado sowie Wehrlein. Calado wurde allerdings disqualifiziert, sein Jaguar hatte zu viel Energie verbraucht. Wehrlein rutschte somit auf P9, d’Ambrosio auf P10.

Bild: Formula E Holdings – Video: Formula E / YouTube

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