Stroll investiert in Autobauer: Racing Point wird zu Aston Martin

Stroll investiert in Autobauer: Racing Point wird zu Aston Martin

Die Spatzen pfiffen es seit Wochen von den Dächern: Lawrence Stroll liebäugelt mit einem Einstieg bei Aston Martin. Nun ist der Deal perfekt. Mehr noch: Ab 2021 tritt Racing Point als Aston Martin-Werksteam an.

Es ist fix: Lawrence Stroll kauft sich mit einem Konsortium bei Aston Martin Lagonda Limited ein. Der Kanadier und seine Mannen übernehmen für 182 Millionen Pfund (rund 216 Millionen Euro) 16,7 Prozent der Anteile am Sportwagenbauer. Später sollen diese gar auf 20 Prozent steigen. Parallel gewährt die Stroll-Gruppe dem Hersteller eine dicke Finanzspritze von weiteren 318 Millionen Pfund (378 Mio. Euro). Damit streichen die Briten 500 Millionen Pfund (595 Mio. Euro) ein. Das Geld dürfte in England willkommen sein, steckt Aston Martin doch in finanziellen Nöten. Seit dem Gang an die Börse 2018 sind Profite mau, die Aktie sackte zudem von einst 20 auf nur noch 5 Euro ab.

Investment: Racing Point wird Aston Martin

Der Deal beinhaltet außerdem die Formel 1. Ab 2021 tritt Racing Point als Aston Martin an. Die Namensgebung ist für zehn Jahre fix, außerdem sollen die Briten das F1-Team fünf Jahre lang sponsern. Apropos Sponsor: 2020 kleben die Schriftzüge des Sportwagenbauers noch auf dem Red Bull. Mit den Österreichern besteht zudem eine technische Partnerschaft für den Supersportwagen Valkyrie. Dieser Deal endet aber mit Abschluss des Projekts.

Das F1-Branding soll AM jedenfalls richtig puschen. Die Briten hatten übrigens den Luxus, sich ihren Investor aussuchen zu können. Neben dem Stroll-Konsortium gab es nämlich auch von Geely Interesse. Der Vorstand entschied sich jedoch für kanadisches statt chinesisches Geld. Dennoch ist auch Geely in der Branche bekannt. Im März 2018 stiegen die Chinesen bei Daimler ein. Mit knapp zehn Prozent Anteile gilt Geely seither als größter Einzelaktionär der Stuttgarter.

Bild: Racing Point

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