Corona: Geht’s endlich los? Doppel auf Red-Bull-Ring

Coronavirus: Sind der GP China und der ePrix Sanya in Gefahr?

Der Coronavirus legt den Motorsport (und die ganze Welt) lahm. Eine Absage jagte die nächste. Nun scheint es endlich grünes Licht zu geben. Anfang Juli soll es in Österreich tatsächlich losgehen

Sagt China wegen dem Coronavirus Motorsport-Events ab? Möglich. Denn das chinesische Sportministerium legte nahe, Sportevents bis April 2020 zu canceln. Der CAMF (chinesischer Motorsportverband) reagierte prompt – und strich eine nationale Eisrallye in der Provinz Jilin. Diese sollte just im Februar im Osten Chinas stattfinden. Die Empfehlung des Ministeriums könnte zudem weitere Folgen haben. Zum Beispiel für den GP von China am 19. April in Shanghai. Oder für den ePrix Sanya am 23. März.

Coronavirus: Formel E beruhigt (noch)

Immerhin: Die Macher der Formel E beruhigen, das Rennen auf der Insel Hainan soll wie geplant stattfinden. Soll. Denn derzeit ist schwer zu sagen, wie sich der Virus weiter ausbreitet. Zumal Wuhan laut e-formel.de als „Drehkreuz für die An- und Abreise der Teams“ dient. Davon ab gehört die Megacity zu den Städten, die China sprichwörtlich dicht machte. Der Flugbetrieb ist zum Beispiel komplett eingestellt. Dennoch glaubt die Formel E an eine Austragung des ePrix Sanya. Weil „die Unsicherheiten aus einem inkorrektem Statement“ fußen. Tatsächlich ist eine Meldung auf der Website des CAMF längst wieder gelöscht.

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Formel 1: GP China 2020 vor Absage?

So oder so: Auch der GP von China 2020 ist in Gefahr, ist dieser doch für den 19. April angesetzt. Offiziell ist derzeit (noch) nichts, jedoch liegt Shanghai „nur“ 800 km von Wuhan entfernt. Bei Sanya (Formel E) sind es dagegen 1.700 km. Doch wie gesagt: Eine Absage ist noch nicht offiziell und derzeit auch nicht unbedingt wahrscheinlich. Denn ein generelles Verbot von Sportevents ist – aktuell – noch nicht fix.

Sanya ePrix 2019 vorerst abgesagt

02.02.2020
Nun ist es fix: Die Formel E sagt den ePrix Sanya wegen der Ausbreitung des Coronavirus vorerst ab. Das Rennen am 21.03.2020 findet somit nicht statt, wird aber eventuell später nachgeholt. Diese Entschiedung traf die Formel E zusammen mit der FIA, dem CAMF sowie dem Veranstalter Enova Holdings aufgrund der Notstandersklärung der WHO. Möglich ist übrigens auch, dass die Formel E ein Ersatzrennen austrägt. Im Gespräch sind angeblich New York sowie Berlin, die man kurzfristig zum Double Header ausbauen könnte.

12.02.2020
Es ist offiziell: Der GP China 2020 ist abgesagt. Wobei es derzeit nur um den Termin am 19. April 2020 geht. Denn sollte die Möglichkeit bestehen, will die Formel 1 das Rennen nachholen. Wann das Rennen allerdings nachholbar ist, steht in den berühmten Sternen. Das Problem ist vor allem der enge Kalender 2020. Zumal man laut F1-Chef Chase Carey „den Zeitplan der Coronavirus-Welle“ nicht vorhersagen könne. Die Teams wollen jedenfalls keinen Triple Header. Ans Saisonende dranhängen geht ebenfalls nicht, weil Abu Dhabi das finale Rennen vertraglich zugesichert ist. Möglich, dass der GP China am Abu Dhabi-Termin stattfindet und Abu Dhabi wiederum um eine Woche nach hinten rückt. Update folgt…

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RTL macht um Vietnam einen Bogen

19.02.2020
Der Coronavirus hat die Formel 1 weiterhin in seinen Klauen. RTL gab nun bekannt, dass man den GP Vietnam am 5. April nicht live vor Ort kommentiere. Stattdessen erfolgt die Berichterstattung aus dem Kölner Studio. Der Grund ist simpel: Der TV-Sender will seine Mitarbeiter in Hanoi keinen Gefahren aussetzen. Diese sind in Vietnam durchaus gegeben. Die Infektionen mit dem Coronavirus häufen sich. Erst vor wenigen Tagen stellte Vietnam etliche Dörfer unter eine 20-tägige Quarantäne. Dennoch soll der erste GP von Vietnam wie geplant stattfinden. Zumindest nach aktuellem Stand.

Einreisebestimmungen: Vietnam wackelt…

Nachdem RTL bereits verkündete, beim ersten GP Vietnam nicht live vor Ort zu berichten, wackelt das Event nun insgesamt. Zwar betont die staatliche Tourismusbehörde nach wie vor, dass das Rennen stattfindet. Die Politik schiebt dem jedoch nun einen ersten Riegel vor. Reisende aus China, Südkorea sowie Italien (!) unterliegen nun strengeren Bestimmungen. Erstens müssen diese eine Erklärung über ihren Gesundheitszustand abgeben, zweitens in eine 14-tägige Qarantäne. Speziell der zweite Punkt ist ein Problem, denn zwei Wochen zuvor gastiert die F1 in Bahrain. Entsprechend ist eine Quarantäne über 14 Tage gar nicht zu realisieren.

Betroffen sind übrigens nicht nur Ferrari und AlphaTauri. Sondern ebenso Alfa Romeo und Haas, die von Ferrari ihre Motoren beziehen. Sowie Pirelli als Reifenlieferant. Können die Italiener keine Gummis liefern, können die Teams schwerlich fahren. Die Reifen produziert Pirelli zwar in der Türkei und in Rumänien, die meisten Mitarbeiter samt Sportchef Mario Isola aber fliegen aus Italien zu den Rennen. Apropos: In Italien sind die Auswirkungen des Coronavirus schon recht deutlich. AlphaTauri zum Beispiel lässt bereits etliche Mitarbeiter aus den „roten Zonen“ daheim. Auch die F1-Aktie sackte käftig ab. Von 47,58 ging es runter auf 37,80 Dollar, ein Minus von über 20 Prozent.

Update

Mittlerweile ist in den Medien zu hören, dass in Vietnam Einreisende aus China, Südkorea, Italien sowie nun auch dem Iran entweder eine Erklärung über ihren gesundheitlichen Zustand vorlegen ODER eine 14-tägige Quarantäne akzeptieren. Das hört sich dann schon wieder anders an…

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RTL meidet auch Australien und Bahrain

06.03.2020

Das Coronavirus fordert weitere Konsequenzen. Nachdem RTL schon in Vietnam nicht vor Ort ist, haben die Kölner nun auch Australien und Bahrain gestrichen. Beide Rennen kommentiert der TV-Sender aus seinem Heimatstudio. RTL-Sportchef Manfred Loppe:

"Die Verbreitung des Coronavirus, die damit verbundenen nicht kalkulierbaren Gesundheitsrisiken für alle Kolleginnen und Kollegen und darüber hinaus eine aufgrund der Sofortmaßnahmen bei Ansteckung nicht mehr zu gewährleistende Sendungssicherheit, lassen nur eine Entscheidung zu, nämlich aus dem Sendezentrum Köln zu produzieren."

Auch die Rennstrecken und Staaten ergreifen immer mehr Maßnahmen. Bahrain zum Beispiel verkauft ab sofort keine Tickets mehr, wie formel1.de meldet. Der Verkauf von Tickets ist allerdings nur ausgesetzt. Wenn die Lage rund um den Virus geklärt ist, könnte der Verkauf wieder aufgenommen werden. Sollte Bahrain die Kapazität dagegen gar verkleinern müssen, bekommen Ticketinhaber ihr Geld zurück. Noch schaut es danach aber nicht aus.

Australien wiederum verschärfte unlängst seine Einreisebestimmungen. Wer die letzten zwei Wochen in China, dem Iran oder Südkorea weilte, dem verweigern die Aussies die Einreise. Italien – Stichwort Ferrari und Pirelli – steht noch nicht auf der roten Liste. Dennoch müssen sich Einreisende aus Italien einer Befragung unterziehen. Außerdem sind Messungen der Körpertemperatur vorgesehen.

Formel E cancelt ePrix Rom 2020

07.03.2020

Die nächste Absage ist offiziell: Die Formel cancelt den ePrix Rom am 4. April 2020. Der Grund ist einmal mehr der Coronavirus, der in Italien mittlerweile recht massiv grassiert. Das Land hat wegen Covid-19 bereits bis zum 15. März Kindergärten, Schulen und Unis geschlossen. Die Macher wollen den ePrix – wenn möglich – aber zu einem späteren Zeitpunkt austragen. Ebenso ist es möglich, dass man ein anderes Rennen zum Double Header aufstockt. Inhaber von Tickets will man in Kürze informieren.

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Die Absage könnte zudem Auswirkungen auf den ePrix Berlin haben, weil es eventuell Verschiebungen gibt. Davon ab wackelt der ePrix Paris, wie e-formel meldet. Das Rennen soll am 18. April 2020 stattfinden, könnte kurzfristig aber „verboten“ werden. In Frankreich besteht bereits ein Verbot von Indoor-Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern auf engstem Raum. Möglich, dass man dieses Verbot auf Outdoor-Events ausweitet.

GP Bahrain: Live-Zuschauer bleiben draußen
08.08.2020

Covid-19 hält die Königsklasse weiterhin in Atem. Wie gerade zu hören ist, findet der GP Bahrain als reines TV-Event statt. Das Königshaus lädt alle Live-Zuschauer aus, um tausende von Reisenden nicht zu gefährden. Entsprechend fährt die Formel 1 vor leeren Tribünen. Ausgetragen wird der GP Bahrain am 22. März 2020 aber schon. Zumindest nach aktuellem Stand…

Formel E: Jetzt wackeln auch Paris, Seoul, Jakarta
09.08.2020

Dass der ePrix Paris am 18. April wackelt, ist bereits bekannt. Tatsächlich spitzt sich die Lage zu. Am Sonntag (08.08.2020) rief die französische Regierung ein Verbot für Events mit mehr als 1.000 Besuchern aus. Ob das Verbot in fünf Wochen schon wieder aufgehoben ist, dürfte fraglich sein. Jakarta wiederum will vorerst keine neuen Veranstaltungen bewilligen, bei denen „große Menschenmassen“ zu erwarten sind. Ob damit der ePrix am 06. Juni gefährdet ist, ist unklar. Unsicher ist außerdem der ePrix Seoul am 03. Mai 2020. Südkorea meldet derzeit über 7.000 mit Covid-19 infizierte Menschen. Damit so viele, wie nirgends sonst außerhalb Chinas. Eine Absage oder zumindest Verschiebung des Rennens wäre daher keine Überraschung.

Melbourne: Verdachtsfälle bei McLaren & Haas

11.03.2020

Die Formel 1 ist in Melbourne angekommen, schon dreht sich erneut alles um Corona. Zwei Teammitglieder von Haas sowie einer von McLaren stehen unter Corona-Verdacht und wurden isoliert. Schon gestern Dienstag wurde bekannt, dass das Hotel The Albert Park direkt an der Rennstrecke wegen einer Covid-19-Infektion vorerst schließen musste. Nun ist die F1 direkt betroffen. Wobei noch unklar ist, ob die drei Teammitglieder tatächlich unter dem Virus leiden. Auch die Aussies machen mobil. Unter change.org gibt es eine Petition, die den GP von Australien 2020 verhindern soll. Bis heute Mittwochmorgen gab es bereits mehr als 8.500 (virtuelle) Unterschriften. Davon ab ist mittlerweile italienischen Staatsbürgern die Einreise ins Land untersagt. Sämtliche Mitglieder von Ferrari, AlphaTauri und Pirelli sind allerdings schon vor Ort. Die Formel 1 reagiert ebenfalls. Die Autogramm-Sessions sind gestrichen, ebenso wie Selfies und sonstige direkte Interaktionen zwischen Fahrern und Fans.

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Derweil gibt es zudem die nächste Absage: Die Formel E streicht (vorerst) den ePrix Jakarta, der am 6. Juni stattfinden sollte. Ob das Rennen später (oder gar nicht) ausgetragen wird, ist unbekannt. Um dennoch auf die Rennen zu kommen, überlegt die Formel E mögliche Double Header, Rennen auf permanenten Strecken oder auch ohne Live-Zuschauer.

McLaren: Startverzicht in Melbourne

12.03.2020

Jetzt kommt es in Down Under knüppeldick: McLaren sagt offiziell seinen Start beim Auftakt in Australien ab. Grund: Der Verdachtsfall bei McLaren hat sich bestätigt, der Mitarbeiter ist an Covid-19 erkrankt. Der Test bei den Mannen von Haas – mittlerweile ist bzw. war von vier Mitarbeitern die Rede – fiel dagegen negativ aus. McLaren jedenfalls zieht wegen seinem erkrankten Teammitglied seine Teilnahme am GP von Australien 2020 zurück, um weitere Mitarabeiter und Partner nicht zu gefährden. Der erkrankte Mitarbeiter befindet sich derweil in Quarantäne.

Auch von einigen Fahrern kommt Kritik auf. Lewis Hamilton zum Beispiel hadert mit den Verantwortlichen und wäre laut eigener Aussage „am liebsten im Hotel geblieben“. Warum das Rennen seiner Meinung nach dennoch stattfindet? Weil „Geld die Welt regiert“. Räikkönen hält es ebenfalls für „wahrscheinlich nicht“ richtig, in Australien zu fahren. Vettel schließlich meint, dass die Fahrer im schlimmsten Fall die „Handbremse ziehen“ könnten. Ocon wiederum findet es „tragisch, was momentan passiert. Aber ich vertraue der FIA.“ Allzu tief scheint das Vertrauen allerdings nicht: Der Franzose lief mit einem schwarzen Mundschutz durch die Boxengasse. Ebenfalls kurios: Die Formel 1 selber ging bei den offiziellen Presseterminen mit keinem Wort auf Corona ein.

Apropos: Ob der GP Australien 2020 tatsächlich stattfindet, ist alles andere als gewiss. Mit dem Startverzicht von McLaren schaut die Sache deutlich schlechter aus. Denn startet ein Team nicht, könnten auch die anderen verzichten. Update folgt…

Rote Flagge: Formel 1 sagt GP Australien ab

Jetzt scheint es amtlich: Der GP von Australien 2020 ist abgesagt. Wobei abgesagt das falsche Wort ist, das Rennen ist (vorerst) lediglich verschoben. Wann der Grand Prix nachgeholt wird, ist freilich offen. Im Fazit haben F1 und FIA jedenfalls den Fahrern wie auch „Rufen“ aus dem Social Web nachgegeben. EIn offizielles Statement der Formel 1 steht allerdings noch aus.

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13.03.2020
Heute morgen ist es endgültig offiziell: Der GP Australien 2020 ist abgesagt. Dabei war die Nacht zu heute Freitag ein einziges Hin und Her. Erst hieß es, das Rennen wird gestrichen. Dann wieder, das Rennen findet statt. Erste Fans waren sogar schon an der Strecke, bis endlich – zwei Stunden vor dem ersten freien Training – die offizielle Absage kam. Diese kam übrigens gemeinsam vom Veranstalter AGPC (Australian Grand Prix Corporation), FIA und Formel 1. Die Posse in der Nacht ist einmal mehr mit dem lieben Geld erklärt. Denn wer offiziell absagt, trägt die Kosten. Über Nacht sollen jedenfalls schon die ersten Fahrer abgereist sein, etwa Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen. Mercedes und Ferrari sollen nicht mal ihre Technik ausgepackt haben. Zuletzt wollten nur noch drei Teams fahren: Red Bull, AlphaTauri und Racing Point.

Apropos: Dass der GP Australien 2020 gar nicht stattfindet, ist noch nicht fix. Es ist durchaus möglich, dass man den Grand Prix nachholt – wann auch immer. McLaren war den Machern des GP jedenfalls voraus. Mittlerweile stehen übrigens 14 Mitglieder des Teams unter Quarantäne, mit welchen der Infizierte engen Kontakt hatte. Das restliche Team fliegt nach Hause. Allerdings ist quasi das komplette Rennteam beurlaubt, der Zutritt zum Werk in Woking für die nächsten zwei Wochen untersagt. So will McLaren seine Mitarbeiter daheim schützen.

Mittlerweile gibt es auch erste „Infos“ bzw. vielmehr Gerüchte zum Rennkalender. Bahrain – dass eh schon als Geisterrennen ohne Zuschauer geplant war – steht wohl kurz vor der Absage. Vietnam wackelt ebenfalls, China ist bereits (vorerst) abgesagt. Großen Events in Europa schiebt die Poltik mehr und mehr einen Riegel vor. Entsprechend munkelt die Boxengasse schon, dass der Saisonauftakt wohl erst in Baku stattfindet. Das wäre dann der 7. Juni 2020, also mitten im Sommer. Offiziell ist das alles aber noch nicht.

Formel 1: Bahrain und Vietnam verschoben

Der nächste Paukenschlag folgt prompt auf die Absage von Australien: Die F1 verschiebt auch die Grand Prix‘ von Bahrain (22. März) sowie Vietnam (5. April). Da China eh schon abgesagt (bzw. verschoben) ist, startet die Formel 1-Saison 2020 also frühestens mit dem GP der Niederlande am 3. Mai. Die F1 spricht sogar von Ende Mai. Das wäre dann eventuell Monaco. So gab es zumindest gerade die Formel 1 zusammen mit der FIA sowie den zuständigen Veranstaltern bekannt. Beide Rennen will die F1 übrigens später nachholen. Wann genau, ist derzeit offen.

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auto-motor-und-sport.de meldet derweil, dass die Teams sich auf eine freiwillige Quarantäne geeinigt hätten. Demnach sollen sämtliche Rennteams bis zum 29. März den Fabriken fernbleiben. ams nennt zudem den GP Aserbaidschan als Saisonstart. Das wäre wie schon erwähnt erst der 7. Juni. Die ausgefallenen Rennen könnte man in der traditionellen Sommerpause nachholen, zumindest teilweise. Dafür würden die Teams ihre Fabriken schon im April für zwei Wochen schließen. Laut ams ist es außerdem denkbar, die Saison 2020 auf 2021 auszuweiten. Aktuell sind das alles jedoch reine Spekulationen…

Formel E setzt Saison zwei Monate aus…

Neues gibt es übrigens auch von der Formel E: Die Rennserie setzt die aktuelle Saison vorerst aus. Damit fallen nicht nur die ePrix‘ in Sanya, Rom und Jakarta aus, sondern auch die in Paris und Seoul. Zumindest vorerst. Ob die Rennen später nachgeholt werden, ist derzeit offen. Berlin jedenfalls würde Stand heute weiterhin zum festgesetzten Termin am 21. Juni stattfinden. Ob das in zwei Monaten noch gilt, bleibt allerdings abzuwarten.

Ross Brawn: „17 oder 18 Rennen“

15.03.2020

Dass die Formel 1 anno 2020 alle geplanten 22 Rennen austrägt, glaubt wohl kaum noch jemand. Selbst Ross Brawn geht mittlerweile nur noch von „17 oder 18 Rennen“ aus. Entsprechend würden mindestens vier bis fünf Rennen ohne Ersatz gestrichen. Tatsächlich dürfte es zum Beispiel unwahrscheinlich sein, dass der GP Australien noch stattfindet. Da die Rennstrecke im Albert Park kein permanenter Rundkurs ist, müsste die Anlage erneut aufgebaut werden. Unwahrscheinlich. Gleiches gilt für Monaco. Würde das Rennen abgesagt, wäre eine Wiederholung extrem abwegig. Zum einen, weil der Aufbau der Strecke gute sechs Wochen braucht. Zum anderen: Manaco zahlt der F1 nichts.

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Ganz im Gegensatz zu Vietnam, weswegen die Chancen für Hanoi – trotz Überseerennen – sehr gut stehen. Gleiches gilt für China sowie Zandvoort. Apropos: Die Betreiber gehen bereits davon aus, dass ihr Rennen am 3. Mai verschoben wird. Eine Wiederholung wäre im August möglich, zum Beispiel nach Ungarn. Dafür dürfte (wie schon erwartet) die Sommerpause fallen. Barcelona gilt wieder als typischer Wackelkandidat. Kein Wunder, den Spaniern fehlt Geld. Der Vertrag für 2020 gilt zudem nur für dieses Jahr. Fakt ist: Die F1 dürfte den Rennen Vorrang geben, die am meisten Geld zahlen. Ebenfalls Fakt ist: Der Kalender 2020 dürfte noch extrem durcheinander geraten.

Jetzt wackeln Monaco und Baku…
16.03.2020

Die nächsten Absagen drohen, nämlich Monaco sowie Baku. Monaco (24.05.2020) macht gerade alle öffentlichen Orte dicht. Sprich: Cafés, Kinos etc. Und zwar auf unbestimmte Zeit. Baku bzw. Aserbaidschan zieht wiederum bereits genehmigte Visa zurück. Wohlgemerkt für das GP-Wochenende am 07.06.2020. Logisch, dass damit der gesamte F1-Tross praktisch ausgeladen ist. Zumindest vorerst…

Niederlande, Spanien & Monaco abgesagt

19.03.2020

Der neue Coronavirus bzw. Covid-19 hat die Welt weiterhin im Griff. Nun sagt die Formel 1 auch offiziell die Rennen in den Niederlanden sowie Spanien und Monaco ab. Entsprechend ist der Saisonstart nun frühestens auf den 7. Juni 2020 verschoben – den GP von Aserbaidschan. Außerdem scheint mittlerweile fix, dass die neue Autogeneration erst 2022 statt wie geplant 2021 kommt. Möglich, dass die Formel 1 die 2020er Boliden homologiert und die Teams mit den Wagen auch 2021 starten.

Apropos Teams: Ferrari hat sein Werk mittlerweile komplett dicht gemacht. Gleiches gilt für Haas. Alfa Romeo will seine Tore am 23. März schließen, Red Bull am 27. März, Renault am 30. März. Die Franzosen schließen außerdem vom 20. März bis 5. April ihr Motorenwerk in Viry-Chatillon. Die Pausen sind keine Überraschung: Die F1 hat die Sommerpause vom August auf März und April vorverlegt. Statt nur für zwei Wochen muss die Arbeit in den Fabriken zudem für drei Wochen (21 Tage) ruhen. So schafft die Königsklasse Platz im Kalender, um abgesagte Rennen (zumindest teilweise) nachholen zu können. Ob die Saison wirklich am 7. Juni in Baku startet, ist aber alles andere als sicher.

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20.03.2020
Gestern Abend folgte der nächste Hammer, selbst wenn dieser nicht unbedingt überrascht: Der GP von Monaco ist für 2020 komplett abgesagt. Somit gibt es erstmals seit 1954 kein F1-Rennen im Fürstentum. Ausgetragen wird der Grand Prix sogar schon seit 1929 (!), 2020 wäre die 78. Austragung gewesen. Diese findet nun aber erst 2021 statt.

Apropos 2021: Das neue Reglement ist ebenfalls auf 2022 verschoben. Einzig die geplante Budgetgrenze greift bereits 2021. Um die Teams finanziell zu entlasten, sollen diese ihre aktuellen 2020er Boliden auch 2021 verwenden. Möglich, dass FIA und F1 sogar bestimmte Komponenten gänzlich einfrieren. Hier gab es in der Formel 1 sogar mal unübliche Einstimmigkeit: Alle Teams haben laut F1 für diese Maßnahme gestimmt.

F1: Baku abgesagt, Saisonstart frühestens in Kanada

23.03.2020

Die nächste Absage (bzw. Verschiebung) ist offiziell: Baku. Das berichtet jedenfalls motorsport-total.com in Berufung „aus verlässlicher Quelle“. Das Problem in Aserbaidschan: Wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen ist ein fristgerechter Aufbau der Rennstrecke samt Paddock und Tribünen nicht zu schaffen. Denn ähnlich Monaco gastiert die Formel 1 in Baku auf einem Stadtkurs. Die Veranstalter entschieden daher in einer „Krisensitzung“ am Sonntag, den Grand Prix vorerst zu verschieben. Ein neuer Termin ist allerdings noch nicht bekannt.

So oder so: Mit der „Absage“ von Baku startet die Formel 1 frühestens mit dem Grand Prix von Kanada. Kanada bzw. Montreal ist für den 14. Juni 2020 angesetzt und war eigentlich als achter (!) Lauf der Saison 2020 geplant. Das Problem: Ob Kanada stattfindet, ist ebenfalls fraglich. Die Formel 1 schreibt mit diesem späten Saisonstart übrigens einen neuen Rekord. 1951 begann die Saison am 27. Mai mit dem GP der Schweiz…

Zum Mittag ist die Verschiebung des GP von Aserbaidschan nun offiziell per Tweet von den Betreibern in Baku bestätigt.

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Chase Carey: „15 bis 18 Rennen“ anno 2020
24.03.2020

Jetzt meldet sich auch F1-Chef Chase Carey zu Wort. Laut dem Amerikaner dürfen wir 2020 wohl auf „15 bis 18 Rennen“ hoffen. Die These deckt sich mit der Aussage von Ross Brawn. Interssant: Carey zufolge könne man den Kalener (wenig überraschend) nach hinten ausweiten. Eine Finale vor bzw. um Weihnachten ist alles andere als abwegig. Aktuell wäre das letzte Rennen übrigens am 29.11. in Abu Dhabi. Möglich, dass die Saison also bis in den Dezember reicht. Ebenfalls interessant: Neben Monaco scheint mittlerweile auch Australien gestrichen. Eine Nachholung von Melbourne scheint damit (wie erwartet) nicht geplant. Wann die Formel 1 die anderen Rennen nachholen will, lässt Carey offen. Ebenso wie die Frage, ob die Saison tatsächlich am 14. Juni in Kanada startet. Seriös kann das derzeit allerdings auch keiner beantworten.

DTM präsentiert neuen Rennkalender 2020

26.03.2020

Nun auch die DTM, die sich bisher überraschend still zum Thema Corona verhielt. Kein Wunder: Die Macher bzw. die ITR haben im Hintergrund einen fast komplett neuen Kalender gebastelt. Los geht es nun erst Mitte Juli auf dem Nürberger Norisring statt wie geplant Ende April in Zolder. Auch das Finale ist verschoben: Statt in Hockenheim steigt dieses nun Mitte November in Monza. Die gute News: Bei 10 Wochenenden sowie 20 Rennen bleibt es. Zumindest vorerst. Denn ITR-Chef Mohaupt ist realistisch genug, dass man „weiterhin flexibel und pragmatisch agieren müsse“. Hier der neue DTM-Rennkalender 2020

02.04.2020
Zugegeben: Die News ist schon ein paar Tage alt. Davon ab dreht sich RadioBoxengasse.DE eher um den europäischen bzw. „weltumfassenden“ Motorsport. Doch auch in Amerika legt der Coronavirus alles lahm. IndyCar und Nascar haben ebenfalls schon zig Rennen abgesagt und verschoben. Neuestes „Opfer“: die legendären Indy500. Das 2020er Rennen (und mittlerweile 104. Auflage) sollte eigentlich am 24. Mai stattfinden, ist nun aber auf den 23. August verschoben. Gleiches gilt für den (IndyCar)GP von Indianapolis. Dieser ist vom 9. Mai auf den 4. Juli verschoben, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag bzw. Independence Day. Am 5. Juli findet auf dem Indianapolis Speedway obendrein das Brickyard 400 der Nascar statt, womit es gar zu einem Double Header von IndyCar und Nascar kommt. Erstmals überhaupt…

Auftakt noch später: Kanada vorerst abesagt

Der Auftakt der 2020er F1-Saison verschiebt sich Woche für Woche: Nun ist der GP von Kanada am 14. Juni abgesagt. Bzw. verschoben. Denn die Veranstalter möchten das Rennen gern nachholen. Das Problem: Ab Mitte Oktober wird es aufgrund des frischen Wetters schwierig. Mit der Kanada-Absage würde der Auftakt nun jedenfalls frühestens am 28. Juni in Frankreich stattfinden. Ob der Termin zu halten ist – Frankreich hat aktuell böse mit dem Coronovirus zu kämpfen – ist allerdings fraglich.

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Sebastian Vettel 2020: Formel 1-Pilot der Extraklasse
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Auch die Formel 1 reagiert: Der alljährliche Shutdown ist von drei auf fünf Wochen bzw. von 21 auf 35 Tage verlängert. Zumal dieser erstmals nicht nur für die Teams, sondern ebenso für die Motorenhersteller gilt. Mercedes hat seine Motorenfabrik sogar auf die Herstellung von Beatmungshilfen (1.000 Stück pro Tag) umgestellt. So oder so muss im März (vorbei), April oder Mai die Zwangspause eingelegt werden. Viele Teams nehmen diese bereits wahr. Apropos Teams: Drei haben Teile ihrer Belegschaft bereits in Kurzarbeit geschickt. Und zwar McLaren, Williams und Racing Point. Parallel wurden den Fahrern und Topleuten die Gehälter gekürzt. Selbst Liberty hat bereits Kurzarbeit angemeldet. Das macht Sinn, wie von Toro Rosso zu hören ist. Laut Franz Tost verliert ein Mittelfeldteam pro abgesagten Rennen zwei Millionen Dollar. Immerhin hat die Krise auch ihr gutes: Die Budgetgrenze soll noch einmal deutlich nach unten fallen. Statt 175 Millionen Dollar sind nun 150 Millionen Dollar im Gespräch – bei weniger Ausnahmen. Die kleineren Teams reden sogar von 125 Millionen Dollar.

Übrigens: Auch die für 2021 geplanten 18-Zöller sind – zusammen mit dem neuen Reglement – auf 2022 verschoben. Sämtliche Tests in 2020 sind abgesagt. An Ideen, um 2020 noch möglichst viele Rennen zu fahren, mangelt es ebenfalls nicht. Eine Idee: Doppelrennen, zum Beispiel in Österreich. Laut ams ist der Red Bull Ring (5. Juli) mittlerweile als Saisonauftakt gedacht. Denn hinter Frankreich steht (siehe oben) ein großes Fragezeichen. In Österreich dagegen besteht vage Hoffnung, lockert man in der Alpenrepublik doch schon wieder dezent die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Im Fazit muss die F1 jedenfalls mindestens 15 GPs austragen, sonst bekommt man nicht die vollen TV-Einnahmen. Was tatsächlich passiert, bleibt jedoch abzuwarten.

Belgien verbietet Massenveranstaltungen bis Ende August

14.04.2020
Ist das die Absage für den Frankreich GP? Wahrscheinlich. Denn gestern (Montag) Abend erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dass die Ausgangssperre bis 11. Mai verlängert ist. Außerdem, dass es bis mindestens Mitte Juli keine Groß-Events geben wird. Das betrifft natürlich den GP Frankerich, der für den 28. Juli geplant ist. Außerdem die Tour de France, die am 27. Juli starten sollte. Zwar ist bei der F1 ein Geisterrennen möglich. Dieses aber gilt als eher unwahrscheinlich.

16.04.2020
Der nächste Corona-Hammer kommt aus Belgien: Die Regierung verbietet sämtliche Massenveranstaltungen bis zum 31. August – bzw. verlängert die bisherige Regel. Davon betroffen ist jedenfalls der GP von Belgien 2020, der eigentlich am 30. August stattfinden sollte. Die Macher beraten nun Alternativen. Erstens ein Geisterrennen ohne Zuschauer. Zweitens einen neuen, sprich späteren Termin. So oder so ist der Verkauf von Tickets erst einmal ausgesetzt. Was bereits verkaufte Karten betrifft, will man seine „allgemeinen Verkaufsbedingungen einhalten“. Weitere Informationen versprechen die Initiatoren in Kürze.

Formel 1-Auftakt in Österreich?

20.04.2020

Nachdem auch der GP Frankreich wackelt, gibt es nun einen Hoffnungsschimmer: Österreich. Die Regierung würde das Rennen gestatten, allerdings wohl nur als Geiterrennen ohne Zuschauer und unter strengen Auflagen. Der Red-Bull-Ring würde trotzdem die F1 willkommen heißen. Mehr noch: Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko stellt sogar ein Doppelevent in Aussicht. Und zwar am 5. und 12. Juli. Den gesamten F1-Tross könne man recht isoliert in den zahlreichen Hotels rund um Spielberg unterbringen, von denen viele Oberbulle Dietrich Mateschitz gehören. Davon ab will man die nötigen Mitarbeiter vor Ort auf ein Minimum reduzieren. VIP-Gäste würde es ebenfalls keine geben. Dennoch geht Mazeschitz wohl von gut 1.500 Personen an der Strecke aus. Zumal auch die Rahmenrennen der Formel 2 und Formel 3 sowie der Porsche Supercup stattfinden sollen. Wenn Spielberg klappt und das Rennen tatsächlich stattfindet, könnte kurz darauf in Silverstone prompt der nächste Doppler folgen. Und zwar am 19. und 26. Juli.

Derweil gibt es auch Neues von der Formel E. Der ePrix Berlin am 21. Juni 2020 findet definitiv nicht statt. Vor Ende Juni bzw. Anfang Juli nimmt die E-Rennerserie ihr Programm also nicht wieder auf. Die Verschiebung des ePrix Berlin ist freilich keine Überraschung, bleiben große Events in Deutschland doch vorerst noch bis mindestens Ende August verboten. Was mit bereits gekauften Ticktets passiert, bleibt derzeit noch offen. Ebenso, wann (und ob) das Rennen später nachgeholt wird.

Start in Österreich quasi fix

27.04.2020

Die F1-Saison 2020 scheint endlich vor ihrem ersten Rennen zu stehen. Wie schon zuletzt gemeldet, ist ein Start am 5. Juli in Österreich quasi fix. Eine Woche später soll am 12. Juli prompt das zweite Rennen stattfinden, ebenfalls in Österreich. Das Doppel ist also abgemacht. Danach sollen Silverstone (19. Juli), Budapest (2. August), Spa (30. Aug.) und Monza (6. Sept.) folgen. Außerdem eventuell Nachholtermine für Zandvoort und Barcelona. September und Oktober zieht der Tross dann weiter nach Asien. Fix scheinen Singapur (20. Sept.), Sotschi (27. Sept.) und Suzuka (11. Okt.). Dazu kommen Nachholtermine für Shanghai, Baku und Hanoi. Im Oktober sowie November ist Amerika dran. Fix sind hier Austin (25. Okt.), Mexiko City (1. Nov), sowie Sao Paulo (15. Nov.) Außerdem eventuell ein Nachholtermin für Montreal. Sämtliche Termine sind aber alles andere als offiziell. Das Finale ist zum Beispiel erst für den Dezember in Abu Dhabi geplant. Dazwischen will man noch Bahrain unterbringen. Australien spielt übrigens keine Rolle mehr.

Komplett abgesagt ist zudem Frankreich. Der Grand Prix findet 2020 definitiv nicht statt. Die ersten Rennen sind außerdem wie erwartet ohne Zuschauer geplant. Den finalen Kalender will die Formel 1 veröffentlichen „sobald wir es können“. Apropos: Wegen der Coronakrise hat die F1 noch einmal die Arbeitspause verlängert. Die Teams müssen nun 63 (statt 35) ihre Fabriken schließen, die Motorenhersteller für 49 (statt 35) Tage). Das soll den Teams Kosten sparen.

Quellen: e-formel.de, formel1.de, e-formel (Absage ePrix Sanya), Formel 1 via Twitter, formel1.de (Vietnam), rtl.de (AUS/BAH), formel1.de (Bahrain), e-formel.de (ePrix Rom), e-formel.de (Paris, Seoul, Jakarta), auto-motor-und-sport.de (Quarantäne Teams), motorsport-total.com (Baku)

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